Dinkel-Fladenbrot Rezept: besonders wattig und weich
Es ist ein tolles Sommerbrot, das je nach Belieben ein leckeres Beilagenbrot zum Salat oder zum Grillen ist. Außerdem lässt es sich gut einpacken und ist in Kombination mit verschiedenen Dips toll für ein Picknick geeignet. Die Zubereitung ist mit der „no knead-Methode“, super einfach und du benötigst dafür noch nicht einmal eine Knetmaschine.
Zutaten für das Dinkel-Fladenbrot:
Teig:
220 g lauwarmes Wasser
200 g Milch
2 g frische Hefe (alternativ 1g Trockenhefe)
2 EL Olivenöl
15 g Salz
600 g Dinkelmehl 630*
– – – – – – – – – – – –
Oben drauf:
Milch
Schwarzkümmel* (alternativ: schwarzer Sesam)
Hilfsmittel:
Die Arbeitsschritte:
Du vermischt zuerst das Wasser mit der Milch und der Hefe und gibst dann das Öl und das DinkelMehl* hinzu und vermengst kurz alles, dann gibst du das Salz hinzu und vermengst alle Zutaten bis ein homogener Teig entsteht.
Nun darf der Teig für mindestens 8 Stunden abgedeckt (mit einer Folie/Haube oder Deckel) bei Zimmertemperatur ruhen. Diese Zeit benötigt ein no knead Teig schon, damit sich die Teigstruktur entwickeln kann.
Falten:
Das Ergebnis nach der Ruhephase ist ein sehr weicher, luftiger Teig. Du löst den Teig mit einem Teigspaltel vorsichtig aus der Schüssel und gibst ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Nun faltest du den Teig von allen Seiten einmal zur Mitte, drehst den Teig um und rundest ihn noch etwas. Dann darf der Teig für 30 Minuten – abgedeckt mit einer Schüssel – entspannen.
Formen:
Nun folgt das Formen des Fladenbrotes. Dazu hebst du den Teig auf ein leicht bemehltes Backpapier. Der Dinkelteig ist schön weich und fluffig und lässt sich auf dem bemehlten Backpapier gut in Form bringen. Du drückst den Teig zuerst vorsichtig etwas flach und „ziehst“ ihn dann schrittweise mit den Fingerspitzen immer weiter auseinander, bis ein Rechteck entsteht.
Nun bestreichst du den Teig mit Milch und drückst dann mit allen zehn Fingern Mulden in den Teig und bestreust ihn mit Schwarzkümmel*. (Alternativ kannst du auch schwarzen Sesam verwenden.)
Das so fertig vorbereitete Fladenbrot sollte nun nochmals abgedeckt eine Stunde ruhen, während der Ofen aufheizt. Ich lege dazu über das fertige Fladenbrot in ein umgedrehtes Backblech, um es vor dem Austrocknen zu schützen.
Aufheizen und Backen:
Der Ofen wird mit zwei Backblechen auf 250 Grad aufgeheizt. Sobald der Ofen fertig aufgeheizt ist, wird das Fladenbrot mit Hilfe einer großen Backschaufel* oder eines dünnen Bleches* auf das heisse Backblech befördert. Das zweite heisse Backblech wird umkehrt darüber gelegt und so „verschlossen“.
Nun backst du das Fladenbrot für ca. 10 Minuten bei 250 Grad, dann nimmst du das obere Blech ab und lässt das Fladenbrot für weitere 10 Minuten bei 230 Grad backen, bis es goldbraun ist. Es sollte nicht zu dunkel und nicht zu kross werden.
Das fertige Dinkel-Fladenbrot ist wunderbar soft und weich. Es ist im Vergleich zum Fladenbrot mit Weizenmehl noch etwas fluffiger, wattiger und milder und das typische Aroma des Schwarzkümmels kommt besonders gut hervor.
Häufige Fragen zum Dinkel-Fladenbrot
Brauche ich für das Dinkel-Fladenbrot eine Knetmaschine?
Nein. Der Teig wird nach der No-Knead-Methode nur verrührt und entwickelt in mindestens 8 Stunden Ruhezeit von allein seine Struktur.
Was ist der Unterschied zum Fladenbrot mit Weizenmehl?
Mit Dinkelmehl 630 wird das Fladenbrot noch fluffiger, wattiger und milder. Das Aroma des Schwarzkümmels kommt besonders gut zur Geltung.
Warum wird es zwischen zwei Blechen gebacken?
Das umgedrehte zweite Blech hält die Feuchtigkeit beim Brot. So bleibt das Fladenbrot weich und wird nicht zu kross.
Wozu passt Dinkel-Fladenbrot?
Zum Salat, zum Grillen und mit Dips fürs Picknick. Es lässt sich gut einpacken und mitnehmen.
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Dinkel-Fladenbrot
JustBreadZutaten
Teig
- 220 g Wasser lauwarm
- 200 g Milch
- 2 g frische Hefe alternativ 1 g Trockenhefe
- 2 EL Olivenöl
- 15 g Salz
- 600 g Dinkelmehl Type 630
Oben drauf
- Milch zum Bestreichen
- Schwarzkümmel alternativ schwarzer Sesam
Anleitungen
- Wasser, Milch und Hefe vermischen. Öl und Dinkelmehl dazugeben, kurz vermengen, dann das Salz hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig verrühren (ohne Kneten).
- Den Teig abgedeckt mindestens 8 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
- Den Teig vorsichtig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, von allen Seiten zur Mitte falten, umdrehen, leicht runden und abgedeckt 30 Minuten entspannen lassen.
- Den Teig auf leicht bemehltes Backpapier heben, flach drücken und mit den Fingerspitzen zu einem Rechteck ausziehen.
- Mit Milch bestreichen, mit allen zehn Fingern Mulden eindrücken und mit Schwarzkümmel bestreuen. Abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
- Den Ofen mit zwei Backblechen auf 250 °C aufheizen.
- Das Fladenbrot auf ein heißes Blech geben, mit dem zweiten Blech umgedreht abdecken und 10 Minuten bei 250 °C backen.
- Das obere Blech abnehmen und weitere 10 Minuten bei 230 °C goldbraun backen.
Notizen

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4 Comments
Franziska
Hallo,
dein Fladenbrot schmeckt richtig super!
Vielen Dank,deine Seite ist wirklich super!
Kann ich das Fladenbrot auch einfrieren?
Habe ein ganzes über.
Liebe Grüße
JustBread
Hallo Franziska, vielen lieben Dank, das freut mich total! :))) Ja, du kannst das Fladenbrot einfrieren. Habe ich auch schon gemacht. Ich lasse es dann entweder im Gefrierbeutel auftauen und toaste es nur kurz auf einem Gitter auf, oder ich gebe es tiefgeroren für ein paar Minuten in den aufgeheizten Ofen und nehme es dann wieder raus und lasse es auf einem Gitter fertig „durchtauen“. LG, Maike
Maria
Das klingt sehr lecker!
Ist das 2. Backblech, was Beim Backvorgang am Anfang drüber gesetzt wird, unbedingt nötig bzw. kann ich das irgendwie ersetzen?
JustBread
Das zweite Blech dient beim Backen dazu, dass um den Teig in der ersten Backphase genug Feuchtigkeit bleibt, damit er schöm aufgehen kann und die Oberfläche nicht zu schnell austrocknet und fest wird. Alternativ könntest du das Brot mit Dampf / Schwaden backen. Also eine feuerfeste Form (nicht aus Glas!) mit auf dem Backofenboden aufheizen und wenn das Fladenbrot in den Ofen kommt, ca. 50 ml Wasser in dieses heisse Gefäß schütten. Vorsicht! VG, Maike