Pizzabrot und Pizzateig
Rezepte

BasisTeig – italienisch: Pizzabrot & Pizza

Eine leckeres, hauchdünnes und super-knuspriges Pizzabrot

ist so richtiges Soulfood und ein toller Starter beim Essen. Ein frisches Pizzabrot und Pizza  gehören bei mir und meiner Familie auf jedem Fall zu  unserem absoluten Lieblingsessen. Es ist jedesmal wieder ein sehr aktives Essen, da alle mitwirken wollen und „ihre“ Pizza belegen möchten. So entstehen viele köstliche Varianten. Wir lieben das Pizzabrot und die Pizza ganz dünn und knusprig und dafür ist dieser Teig sehr gut geeignet. Du kannst ihn direkt vorbereiten und nach vier Stunden Reifezeit ist er einsatzbereit. So kannst du ihn am Morgen ansetzen und hast bereits zum Mittagessen einen fertigen Pizzateig. Du kannst ihn aber auch im Voraus zubereiten und mit der Hälfte der Hefemenge im Kühlschrank langsam reifen lassen – Info hierzu am Ende des Beitrages.

Zutaten:

290g Wasser
4g frische Hefe (2g Trockenhefe)
600g Mehl (550 Weizen)
15 g Salz
1 El Öl

Belag für das Pizzabrot: Pizzasauce und getrockneter Oregano oder ganz einfach nur Olivenöl und etwas frischen Knoblauch.

Hilfsmittel: Knetmaschine, Pizzastein

Arbeitsschritte:

Zuerst die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und dann das Mehl hinzugeben, kurz auf der kleinsten Stufe verkneten und dann das Salz hinzugeben. Nun den Teig wieder kurz verkneten und dann das Öl langsam einträufeln, während die Knetmaschine auf kleinster Stufe läuft. Der Teig sollte 5 Minuten auf kleinster Stufe und 5 Minuten auf der nächsten Stufe geknetet werden. Das Ergebnis ist ein relativ fester Teig. Damit können wir später wunderbar den Teig ganz dünn für unser super-knuspriges Pizzabrot oder die Pizza ausrollen.

Ruhephase: Der Teig ruht jetzt abgedeckt bei Zimmertemperatur für 4 Stunden.

Portionieren und Rundformen:
Nach der Ruhephase teile den Teig in möglichst gleiche Portionen ein. Ich habe aus der Teigmenge 9 Portionen gemacht, was eher kleinere Pizzen ergibt. Nun formst du alle Teilportionen rund zu einer Kugel: Dazu ziehe den Teig – wie beim Brot oder Brötchen – von allen Seiten zur Mitte, dann drehen ihn um und rolle ihn in der Hand rund („rundschleifen“). Die Teigkugeln dürfen nun abgedeckt 15 – 30 Minuten abgedeckt entspannen. 

Ofen und Pizzastein aufheizen:
Nachdem die Teigkugeln fertig geformt sind, ist es an der Zeit den Ofen aufzuheizen. Am besten verwendest du zum Backen einen Pizzastein / Backstein*. Der Pizzastein und der Ofen sollten kräftig auf 250 Grad, Ober- Unterhitze, vorgeheizt werden. Rechne dafür 45 Minuten Zeit mit ein.

Ausrollen:
Die Teigkugel wird zuerst leicht platt gedrückt und dann am besten mit einer kleineren Teigrolle* von der Mitte aus nach aussen gerollt. So wird der Teig von der Mitte aus dünner, der Rand bleibt etwas dicker und es ist einfacher eine schön runde Pizza zu formen.

Wenn der Teig wirklich ganz dünn ausgerollt ist, lege ihn auf einen Pizzaschieber, den du entweder etwas bemehlst oder mit einem Backpapier belegst. Nun kannst du den Pizzateig mit der Pizzasauce bestreichen und mit einem Schieber auf den heissen Pizzastein schieben. Dein Pizzabrot ist in ein paar Minuten im Ofen fertig.

Oder du lässt deiner Kreativität freien Lauf und kreierst deine persönliche Lieblingspizza. Da der Teig sehr dünn ist, reicht wenig Pizzasauce und Belag aus.

Viel Spaß beim Genießen der knusprigen Köstlichkeit ….

Tipp: Solltest du etwas zu viel Teig gemacht haben, kannst du den restlichen Teig einfach in einer Tüte einfrieren und später weiter verarbeiten. Für die nächste Weiterverarbeitung lässt du den Teig in der Tüte auftauen, gibst ihn dann in eine Schüssel und lässt ihm dort nochmal eine Stunde Zeit, um Raumtemperatur anzunehmen. Dann ist der Teig fertig zum Ausrollen.

Lange Reifezeit im Kühlschrank

Wenn du etwas vorausschauender planst und dem Teig 8 bis 12 Stunden Ruhezeit geben willst, dann kannst du den Teig auch mit nur 2 g frischer Hefe (1 g Trockenhefe) zubereiten und ihn nach einer kurzen „Anspringphase“ von einer halben Stunde, im Kühlschrank abgedeckt reifen lassen.

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